Jagdverein Diana Hünfeld e.V.

++ Herzlich Willkommen ++

Jahreshauptversammlung am 22.03.2011 in Großenbach

  • Samstag, 02. April 2011 um 18:37
  • Aktualisiert ( Dienstag, 05. April 2011 um 17:03 )

Die geehrten von links: Günter Dienst, 2. Vorsitzender Michael Kircher, Robert Schäfer, Jochen Wolf, Ludwig Glotzbach, Berthold Fladung, Joerg Hartmann, Kurt Holfert, Ludwig Aha, Winfried Trost und 1. Vorsitzender Peter Lohfink

Am 22.03.2011 fand in der Gaststätte „ Zum Goldenen Stern“ in Großenbach die Jahreshauptversammlung des Jagdvereins Diana Hünfeld statt. Nachdem das 1. Jagdhornbläserkorps unter Leitung von Georg Laibach das Signal “Sammeln der Jäger“ und "Begrüßung" geblasen hatte, konnte der 1. Vorsitzende im Saal neben den Vereinsmitgliedern, den Kreisjagdberater Jürgen Manns sowie die Ehrenmitglieder Günter Dienst und Alfred Lühn nebst Gattin begrüßen.

Nach Feststellung der satzungsgemäßen Einladung folgte die Totenehrung der im letzten Geschäftsjahr bis zur Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder. Unter Begleitung des Jagdhornbläsercorps mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali" wurde den Verstorbenen gedacht.

Im Anschluss gab der 1. Vorsitzende einen umfassenden Überblick über das Vereinsgeschehen und die Arbeit des Vorstandes im abgelaufenen Jahr. Die starke Zunahme der Wildschweinpopulation wird immer öfter zum jagdpolitischen Thema. Da letztendlich die Jagdgenossenschaften für die Wildschäden verantwortlich sind, zeigte sich Lohfink besorgt darüber, dass auch im Neuen Jagdgesetz eine saubere Grundlage zur Regelung von Wildschäden fehlt. Im Vergleich zu Jagdgesetzen anderer Bundesländer, sind die Änderungen im hessischen Jagdgesetz - aus Sicht der Jäger - noch positiv zu bewerten.

Ferner appellierte Lohfink an die Jägerschaft, die vom Gesetzgeber vorgegebene ordnungsgemäße Verwahrung der Waffen einzuhalten, da hier mit verstärkten Kontrollen zu rechnen ist. Die tiefen Wildbret Preise sind nach wie vor eine Herausforderung für die Jägerschaft bei der Wildbret Vermarktung. Lohfink informierte über eine neue Initiative die durch die Marketing-Agentur Antsanvia aus Schleid unterstützt wird, um Wildbret wieder als hochwertiges Qualitätsprodukt zu vermarkten.

Im Abschluss seines Resümees dankte Lohfink den Vorstandsmitgliedern, Jungjägerausbildern, Schießmeistern, der Schießmannschaft und dem 1. Jagdhornbläsercorps Diana Hünfeld für die gute Zusammenarbeit.

Joerg Hartmann, der als Kassenwart und Obmann für die Jungjägerausbildung zuständig ist, gab zunächst einen Überblick der Einnahmen und Ausgaben. Der gute Kassenstand ist laut Hartmann darauf zurückzuführen, dass noch Investitionen am Schießstand anstehen. Im laufenden Jungjägerkurs streben 12 Teilnehmer das grüne Abitur an, der Altersschnitt liegt bei 33 Jahren. Hartmann lobte den guten Leistungsstand und informierte die Versammlung über die bevorstehenden Prüfungen, sowie den erfolgreichen Abschluss des letzten Lehrgangs mit einer Quote von 100%.

Auch in diesem Jahr führt der Jagdverein DIANA wieder einen Jungjägerkurs mit Blockunterricht durch. Der Jungjägerkurs beginnt im August 2011. Interessenten können sich bereits jetzt schon bei Joerg Hartmann unter Tel. 0171 / 16 77 35 0 anmelden.

Weiter informierte Hartmann, dass für Vereinsmitglieder eine Rechtsschutzversicherung über den LJV besteht, die z.B. bei Unstimmigkeiten bezüglich Wildschäden in Anspruch genommen werden kann.

Der Leiter der Jagdhornbläsergruppe Georg Laibach berichtete, dass die Gruppe im vergangenen Jahr 50 Proben und Auftritte absolvierte. Ein Anfängerkurs wird in diesem Jahr wieder angeboten. Aus dem letzten Anfängerkurs wurden die Nachwuchsbläser Elisabeth Hohmann und Stefan Hartdegen in die bestehende Gruppe übernommen. Abschließend dankte Laibach dem Verein und der Stadt Hünfeld für die kooperative Zusammenarbeit.

Im Anschluss referierte Kreisjagdberater Jürgen Manns über Jagdethik und appellierte an die Jägerschaft bei der Jagdausübung nie die Mäßigkeit außer Acht zu lassen. Qualifizierte Abschussplanungen sollten unterstützt- und mit einer waidgerechten Jagd erfüllt werden. Die Jagd muss wieder verstärkt eine dienende Funktion im Sinne der Landschaftskulturen haben, so dass ein verträgliches Miteinander von Flur, Wald und Wild gegeben ist. Ein neues Gutachten des Bundesamts für Naturschutz zeigt, dass nur 10-15 % der Waldschäden durch das Wild und die Jagd verursacht werden. Sorge macht dem Kreisjagdberater die ungleichmäßige Verteilung des Artenschutzes. Im Abschluss seiner Ausführungen wünschte Manns der Versammlung Guten Anblick, verständnisvolle Partner, viel Sitzfleisch und Waidmannsheil.

Die Kasse wurde von Marco Kern und Markus Kohlmann geprüft. Die Kasse ist ausgeglichen und es gab keine Beanstandungen. Auf Antrag aus der Versammlung, wurde dem Vorstand Einstimmig die Entlastung erteilt.

Christian Leubecher informierte über das Schießwesen. Er gab der Versammlung einen kleinen Einblick in den organisatorischen Aufwand von 2 Qualifikationsschießen und dem Ausrichten der Landesmeisterschaft. Hier galt es zeitweise rund 600 Schützen auf dem Schießstand zu koordinieren. Abschließend dankte auch er allen Helfern und lud alle Interessierten ein, sich der Schießmannschaft anzuschließen.

Ehrungen:

Für 50 Jahre Mitgliedschaft:
Günter Dienst, Robert Schäfer, Winfried Trost

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Hubertus Martin, Heinrich Mohr, Theodor Schön, Josef Sauer, Ludwig Aha, Berthold Fladung, Josef Hohmann

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Hermann-Josef Stangier, Kurt Holfert

DJV Bronze
Joerg Hartmann, Helmut Leister

LJV Bronze:
Karl Röder, Adolf Krause, Leopold Sauer, Ludwig Glotzbach, Albert Ritz, Josef Weber, Jochen Wolff

Mit einem zünftigen Waidmannsheil für das Jagdjahr 2011/2012 schloss der 1. Vorsitzende Peter Lohfink die Sitzung.

Schweißprüfung des Parson Russell Terrier Clubs LG-Hessen am 17.10.2010 in Hünfeld / Mackenzell

  • Montag, 28. März 2011 um 22:00
  • Aktualisiert ( Montag, 28. März 2011 um 20:47 )



Nachdem am Samstag, den 16.10.2010 von den Richtern und Andreas Fuß (der gleichzeitig Revierkundiger, Meldestelle, Sekretär des  Prüfungsleiters, Wildträger und Bläser war) bei teilweise heftigen Regenfällen 5 Fährten für die 4 gemeldeten Gespanne (und 1 Ersatzfährte) gelegt wurden, trafen wir uns am Sonntag,  17.10.2010 um 9.00 Uhr im Suchenlokal. Gott sei Dank hatten Petrus und Diana gute Laune und es hatte aufgehört zu regnen. Nach Begrüßung und Richterbesprechung wurden die Fährten ausgelost.

Unser weitgereister Führer aus Südtirol, Herr Moriggl zog die Nr. 1, mein Mann die Nr. 2, Frau Lenz die Nr. 3 und ich die Nr. 4.
Die Richter, der Revierkundige und Gespann Nr. 1 fuhren los. Da verabredet war, das jeweils nächste Gespann zu dem ca. 3 Km außerhalb des Dorfes gelegenen Friedhofs zu bringen, der mitten im Revier liegt, fuhr ich meinen Mann dorthin. Wir saßen im Auto und warteten, als wir von Ferne das Signal „Reh tot“ hörten. Erleichterung  --  das erst Gespann war angekommen. Die Korona kam zum Treffpunkt, die Führer wurden getauscht und ich fuhr mit Herrn Moriggl wieder ins Suchenlokal um Frau Lenz abzuholen. Wieder saßen wir im Auto, diesmal hörten wir nichts  --  was war  los?

Endlich klingelte mein Handy  „Das nächste Gespann bitte zum Treffpunkt bringen, wir sind am Stück“   ---   Puh   ---   das zweite Gespann ist auch angekommen. Wieder wurden die Führer getauscht und da ich selbst ja als nächstes dran sein würde, blieben wir gleich im Auto sitzen. Mein Mann erzählte mir, wie gut alles geklappt hatte, das die Hündin sich sehr gut auf die Arbeit eingestellt hatte, das sie flott, aber konzentriert die Fährte ausgearbeitet hatte und er stolz und erleichtert war, denn es war der erste Terrier, den er auf einer Prüfung geführt hatte. Wir sahen auf die Uhr   ---   musste Frau Lenz mit ihrem Hund nicht längst angekommen sein?   ---      Da klingelte wieder mein Handy   „Das Gespann hatte gerade den dritten Abruf --  leider nicht bestanden  -- wir kommen jetzt zurück“ Mir wurde ganz anders   --  gleich war ich dran. Mein Mann fuhr mit Frau Lenz ins Suchenlokal und ich fuhr mit der Korona zu “meinem“ Anschuß. Habe ich auch Alles? Schweißriemen, Belohnung?  --  Ja, alles da.

Am Schützenstand eingewiesen, legte ich den Hund ab, tauschte Halsband und Leine gegen Schweißhalsung und Riemen. Dann sah ich mir den Anschuß an. Ein wenig Risshaar, kein Schweiß  --  Na Ja   --  Hund geholt und los. Die Hündin ging – wie immer – mit nicht ganz tiefer Nase flott vorwärts, leicht bergan und dann ein ganzes Stück parallel zum Hang in leichten Bögen mehr oder weniger gerade aus   ---   war ich noch richtig?   --  Wo ist der 1. Winkel?   --   Sind wir schon vorbei?  Nach einem Geröllfeld aus Basaltgestein, drehte sich die Hündin um, lief einmal im Kreis und zog dann nach rechts den Hang hinunter  --  1. Winkel oder Verleitung? Ein Stück den ziemlich steilen Hang hinunter, auf einer Art Stufe blieb sie stehen, drehte sich um und verwies  -  Schnitthaar!!!  Das erste Wundbett   ---   wir sind richtig!!! Weiter ging es den steilen Berg hinunter bis in eine Senke, dort zog sie nach rechts auf eine Schneise zu, hinter der es heller wurde, der Wald wurde offener, Buchenaltholz mit Grasflächen. Leicht bergan, parallel zum Hang. Wieder kamen wir an einem Basaltsteinhaufen vorbei, von denen wir auch auf dem Hang abwärts einige gesehen haben. Nach einigen umgestürzten  Bäumen, zog die Hündin nach links wieder bergab. Nach ca. 80 m fiel der Hang vor mir steil ab, die Hündin nahm die Nase hoch und holte sich Wind von der unter mir liegenden Buchennaturverjüngung,    ----    war dort Wild?  -- lag dort das Stück?  Ich legte die Hündin erst einmal ab, wartete einen Moment, sprach ruhig mit ihr, strich  ihr über den Kopf und forderte sie dann wieder auf zu suchen.  Sie ging   --  nicht den Hang hinunter, sondern am Hang entlang. Plötzlich wurde sie heftig am Riemen und zog mit hoher Nase zielstrebig vorwärts  --  was war los?   Zum Glück sah ich dann ca 30 m vor mir das Stück liegen, das war es also, was sie  in der Nase hatte.  Na dann  vorwärts, wir sind angekommen! Die Richter kamen um mir Waidmannsheil zu wünschen und überreichten mir einen Bruch, Herr Fuß blies „Reh tot“    ---    Geschafft     ----     Juuhuu        ---   mehrere Steine fielen mir von der Brust.  Jetzt ins Suchenlokal  -  Essen -  und warten, bis wir die Papiere wiederbekommen.

Es war ein schöner Tag und ich möchte mich nochmals, auch im Namen meines Mannes  (der Suchensieger wurde, da seine „Ravenna“ noch besser gearbeitet hat als meine „Karmina“ und natürlich auch 2 Jahre jünger ist, denn sie ist „Karminas“  Tochter )  bei allen bedanken, die diese Prüfung überhaupt möglich gemacht haben.  An erster Stelle bei Herrn Fuß, der als „Mädchen für alles“ wirklich anstrengende  Tage hatte, bei den drei Richtern, die von Deutsch Kurzhaar (2x) bzw. vom Deutscher Brackenverein kamen und  richtig begeistert waren von den „kleinen weißen“ Hunden, bei unserem Wirt, der extra die Wirtschaft über Nachmittag aufgelassen hat und uns mit Essen und Trinken versogt hat, bei unserem Mitjäger, Herrn Eckart, der Herrn Fuß beim Aussuchen des Fährtengeländes geholfen hat und natürlich bei der LG Hessen, deren 1. Vorsitzende Herr Vietor und Prüfungsobmann Herr Bill uns mit Rat und Tat zur Seite standen.
 
Viele  liebe Grüße vom Hünfelder Land
Luitgard Knauf
http://www.huenfelder-land.cms4people.de/

Jahreshauptversammlung 2011

  • Mittwoch, 10. März 2010 um 00:00
  • Aktualisiert ( Mittwoch, 09. März 2011 um 23:19 )

Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 22.3.2011 um 19:30 Uhr in die Gaststätte „Zum Goldenen Stern“ in Großenbach

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
  3. Totenehrung
  4. Jahresbericht des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Abteilungsleiter
  5. Berichte der Rechnungsprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Ehrungen
  8. Behandlung von Anträgen
  9. Verschiedenes

Anträge zur Behandlung in der Jahreshauptversammlung sind bis zum 18.03.2011 schriftlich an den Vorstand zu richten.

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