Jagdverein Diana Hünfeld e.V.

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Ist Pelz noch tragbar - Pilotprojekt des DJV

  • Mittwoch, 25. Oktober 2017 um 14:44
  • Aktualisiert ( Mittwoch, 25. Oktober 2017 um 14:55 )

Produktideen Quelle: Fellwechsel GmbH

Hunderttausende Füchse, Marder oder Waschbären werden jährlich in ganz Deutschland erlegt. Initiiert durch den Deutschen Jagdverband (DJV) und den Landesjagdverband Baden-Württemberg wurde Anfang 2017 ein bundesweites Pilotprojekt “Fellwechsel“ gestartet. Der Pelz aus - heimischer Jagd in Deutschland - geschossener Raubsäuger wie Füchse, Waschbären oder Marder soll nachhaltig genutzt werden - statt die Bälge wie bisher oft einfach wegzuwerfen.


Langfristig sollen zwischen 7.000 und 10.000 Tieren jährlich abgebalgt und dann in Gerbereien weiterverarbeitet werden. Geplant ist, daraus etwa Outdoorkleidung oder andere Produkte wie Taschen oder Kissen zu machen. Die Tierkörper sollen in Sammelstellen in den Bundesländern gesammelt und dann der eigens gegründeten Fellwechsel GmbH zugeliefert werden. Zunächst konzentriert sich «Fellwechsel» nach Angaben des DJV vor allem auf Baden-Württemberg, aber auch Hessen und Rheinland-Pfalz.

Jedes angelieferte Tier mit verwertbarem Fell wird individuell markiert und diese ID-Nummer verbleibt am gegerbten bzw. getrockneten Fell. Diese Markierung ermöglicht es auch weiterverarbeitenden Betrieben wie z.B. Kürschnern, die Herkunft der Felle aus der nachhaltigen, heimischen Jagd zu dokumentieren. Das vom Zentralverband des Kürschner Handwerks vergebene Logo „WePrefur“ an lizensierte Betriebe basiert auf der Verarbeitung von Fellen mit eindeutigem Nachweis zur Herkunft aus der heimischen Jagd (www.weprefur.de).

Regional appelliert der Jagdverein Diana Hünfeld an seine Mitglieder und die Jägerschaft, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen. Sammelstellen werden eingerichtet. Informationen zu diesen Sammelstellen und Details zum Ablauf erhalten Jäger beim Jagdverein Diana Hünfeld oder auch direkt bei der Fellwechsel GmbH:

Jagdverein Diana Hünfeld e.V.
Telefon:    +49 171 28 15 041
E-Mail:         Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Fellwechsel GmbH
Telefon:    +49 176 77 05 83 47
E-Mail:         Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet:    http://www.fellwechsel.org

Quelle: Fellwechsel GmbH

DJV Wahlprüfsteine 2017

  • Samstag, 26. August 2017 um 11:36
  • Aktualisiert ( Samstag, 26. August 2017 um 12:14 )

Im Vorfeld der Bundestagswahl hat der Deutsche Jagdverband (DJV) die fünf großen Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, DIE LINKE sowie die FDP zu ihren jagdpolitischen Einstellungen befragt. Die insgesamt 26 Fragen gliedern sich in die Themenbereiche Jagdpolitik, Naturschutz, Landwirtschaft und Waffenrecht. Zusätzlich konnten die Parteien drei gute Gründe nennen, weshalb Jägerinnen und Jäger sie wählen sollten. Die zweiseitige Übersicht gibt eine grobe Orientierung darüber, wie die Parteien im Vergleich mit der DJV-Position zu ausgewählten Themen geantwortet haben.

Ausführliche Antworten finden Interessierte unter www.jagdverband.de/wahlpruefsteine2017

Auf regionaler Ebene haben die beiden Jagdvereine Rhön-Vogelsberg und Diana Hünfeld ebenfalls die Parteien angeschrieben. Die Antworten dazu anbei..

CDU / CSU

FDP

AfD

Brandserie an Hochsitzen

  • Mittwoch, 07. Juni 2017 um 20:02

Von den Flammen zerstörter Aufbau der Kanzel

Am Pfingstmontag, den 05.06.2017 wurden durch Unbekannte im Bereich Hünfeld und Burghaun mehrere Hochsitze in Brand gesetzt. Die Taten ereigneten sich im Laufe des Nachmittags und den frühen Abendstunden. In den Gemarkungen der Ortsteile Nüst, Rudolphshan, Hartmannshöhe und Rothenkirchen entstand dadurch ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich.

Patrick Figge, 1. Vorsitzender des Jagdvereins Diana Hünfeld, betont, dass hier ausnahmslos Ansitzeinrichtungen zerstört wurden, die zur Vermeidung von Wildschäden durch Wildschweine der angrenzenden Felder und Wiesen aufgebaut wurden. Ein Hochsitz erlaubt es dem Jäger, an bestimmten Stellen im Revier in guter Deckung das Wild über längere Zeit zu beobachten, zu bestimmen und wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, auch zu erlegen.

Insbesondere dient ein Hochsitz auch dazu, die Sicherheit bei der Schussabgabe wesentlich zu erhöhen. Der Schuss von oben in Richtung des für den Jäger sichtbaren, natürlichen Bodens stellt die größtmögliche Sicherheit dar, den sogenannten Kugelfang. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die bauliche Stabilität – für die Jagenden selber, aber auch für andere Personen, die einen Hochsitz besteigen –, auch wenn dies grundsätzlich nicht erlaubt sei.

Nicht nur die mutwillige Zerstörung der Ansitzeinrichtungen, die mit nicht unerheblichem Aufwand errichtet wurden sorgt für Unmut, sondern auch, wie skrupellos die Täter, billigend eine Gefährdung der Feuerwehrangehörigen bei den Löscharbeiten in Kauf genommen haben.

In allen Fällen wurden bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet. Darüber hinaus hat sich der Jagdverein Diana Hünfeld dazu entschlossen, eine Belohnung von 1.000€ für sachdienliche Hinweise auszuloben, die zur Ergreifung der Täter führen.

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