Jagdverein Diana Hünfeld e.V.

++ Herzlich Willkommen ++

Brandserie an Hochsitzen

  • Mittwoch, 07. Juni 2017 um 20:02

Von den Flammen zerstörter Aufbau der Kanzel

Am Pfingstmontag, den 05.06.2017 wurden durch Unbekannte im Bereich Hünfeld und Burghaun mehrere Hochsitze in Brand gesetzt. Die Taten ereigneten sich im Laufe des Nachmittags und den frühen Abendstunden. In den Gemarkungen der Ortsteile Nüst, Rudolphshan, Hartmannshöhe und Rothenkirchen entstand dadurch ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich.

Patrick Figge, 1. Vorsitzender des Jagdvereins Diana Hünfeld, betont, dass hier ausnahmslos Ansitzeinrichtungen zerstört wurden, die zur Vermeidung von Wildschäden durch Wildschweine der angrenzenden Felder und Wiesen aufgebaut wurden. Ein Hochsitz erlaubt es dem Jäger, an bestimmten Stellen im Revier in guter Deckung das Wild über längere Zeit zu beobachten, zu bestimmen und wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, auch zu erlegen.

Insbesondere dient ein Hochsitz auch dazu, die Sicherheit bei der Schussabgabe wesentlich zu erhöhen. Der Schuss von oben in Richtung des für den Jäger sichtbaren, natürlichen Bodens stellt die größtmögliche Sicherheit dar, den sogenannten Kugelfang. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die bauliche Stabilität – für die Jagenden selber, aber auch für andere Personen, die einen Hochsitz besteigen –, auch wenn dies grundsätzlich nicht erlaubt sei.

Nicht nur die mutwillige Zerstörung der Ansitzeinrichtungen, die mit nicht unerheblichem Aufwand errichtet wurden sorgt für Unmut, sondern auch, wie skrupellos die Täter, billigend eine Gefährdung der Feuerwehrangehörigen bei den Löscharbeiten in Kauf genommen haben.

In allen Fällen wurden bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet. Darüber hinaus hat sich der Jagdverein Diana Hünfeld dazu entschlossen, eine Belohnung von 1.000€ für sachdienliche Hinweise auszuloben, die zur Ergreifung der Täter führen.

Vorstellungsabend Jungjägerkurs

  • Freitag, 21. April 2017 um 16:57

Der Vorstellungsabend für den neuen Jungjägerkurs 2017 / 2018 findet am

Donnerstag, den 22.06.2017 um 19:30 Uhr

auf dem Schießstand Rosskuppe, Dammersbach statt.

Jahreshauptversammlung am 28.03.2017 in Großenbach

  • Dienstag, 04. April 2017 um 00:00
  • Aktualisiert ( Dienstag, 04. April 2017 um 19:25 )

Foto: Karl-Heinz Burkhardt, die Geehrten von links: Marcus Neuland, Rainer Neuhann, Erwin Kraus, Jochen Wolff, Manuela Schneider, 1. Vorsitzender Patrick Figge, Hans Orzechowsky, Ludwig Glotzbach, 2. Vorsitzende Astrid Schneider-Heil, Matthias Kircher, Manfred Maus

Am 28.03.2017 fand in der Gaststätte „Zum Goldenen Stern“ in Großenbach die Jahreshauptversammlung des Jagdvereins Diana Hünfeld statt. Nachdem das 1. Jagdhornbläserkorps unter Leitung von Georg Laibach die Signale “Sammeln der Jäger“, "Begrüßung" und den “Alpen Jäger Marsch“ geblasen hatte, begrüßte der 1. Vorsitzende, Patrick Figge, neben den Vereinsmitgliedern, den Kreisjagdberater Jürgen Manns, sowie die Ehrenmitglieder Günther Dienst und Alfred Lühn.

Nach Feststellung der satzungsgemäßen Einladung folgte die Ehrung der im letzten Geschäftsjahr bis zur Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder. Unter Begleitung des Jagdhornbläsercorps mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali" wurde den Verstorbenen gedacht.

Im Anschluss berichtete der 1. Vorsitzende Patrick Figge über seinen Besuch beim Landesjägertag. Bei einem Treffen mit dem JGV Rhön-Vogelsberg im September 2016, wurden aktuelle Themen besprochen. Man verständigte sich u.a. auf eine engere Kooperation in der Öffentlichkeitsarbeit. Um mit dem vereinseigenen Schießstand auf der Rosskuppe in Dammersbach auch weiterhin den gesetzlichen Vorgaben zu genügen, wurde in 2016 die turnusmäßige Begutachtung der Schießstätte durch einen amtlich bestellten Gutachter durchgeführt. Neue Kugelfänge und verstärkte Blenden sind u.a. Teil der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen. Georg Käsmann, der im Vorjahr das Amt des Kassenwarts von Joerg Hartmann übernommen hatte, gab zunächst einen Überblick der Einnahmen und Ausgaben. Durch die in diesem Jahr anstehenden Investitionen auf dem Schießstand, wird sich die aktuell gute Finanzsituation wieder relativieren.

Joerg Hartmann, Obmann für die Jungjägerausbildung gab Einblicke in den aktuellen Jungjägerkurs, in dem aktuell 17 Teilnehmer, davon 4 Frauen, das grüne Abitur anstreben. Hartmann kritisiert, dass es zur Prüfungsvorbereitung auf die schriftliche Prüfung zwar einen 2500 Fragen umfassenden Katalog gibt, dieser momentan aber noch häufig durch die Obere Jagdbehörde angepasst wird, was die Prüfungsvorbereitung der angehenden Jungjäger erschwert. Auch die Schießprüfung, die seit der neuen Jagdverordnung um den „Laufenden Keiler“ erweitert wurde, sieht er als anspruchsvoll. Hierbei muss der Schütze auf 50m eine laufende Scheibe (ca. 1,8 - 2 Sekunden auf einer 6m breiten Schneise) ohne Voranschlag treffen. Dabei müssen 3 von 5 Schuss innerhalb der Ringe, jedoch mindestens 21 Ringe erreicht werden. Im Zuge der Jungjägerausbildung nehmen die Kursteilnehmer auch an einem Fangjagdlehrgang teil, diesen wird der Verein am 11.11.2017 durchführen. Hartmann hebt positiv hervor, dass die Fangjagd in Hessen durch die neue Jagdverordnung kaum Änderungen erfahren hat. Nur wenige hessische Jagdvereine bieten Fangjagdlehrgänge an. Mit diesem Lehrgangsangebot hebt sich der Jagdverein deutlich von anderen Jagdvereinen in Hessen ab, so dass die Teilnehmer häufig auch weite Fahrtstrecken in Kauf nehmen.Hartmann informiert die Versammlung weiter über die Jagdhunde Unfallversicherung des Vereins, die für Mitglieder mit Hund eine „gute Sache“ ist. Hunde von Vereinsmitgliedern, die während der Jagdausübung Schaden nehmen, sind hierüber versichert. Der Verein, so Hartmann weiter, wird dem Betroffenen bei einem Schaden bis 150 Euro (Selbstbeteiligung) einen weiteren Zuschuss von bis zu 50 Euro geben. Weitere Details dazu gibt es auf der Homepage des Vereins oder direkt bei Joerg Hartmann.

Roland Richter berichtete stellvertretend für Andreas Maul zum Schießwesen. Mit dem Satz “Das gesprochene Wort und die Gewehrkugel holt keiner mehr zurück“ ging Richter auf die Herausforderungen der Jagd ein. Viel Übung sei notwendig, um bei den Wettkämpfen im jagdlichen Schießen zu bestehen. Richter zeigte sich stolz, dass der Verein weiter in den Schießstand investiert. Damit bleibt dem Verein auch weiterhin das Privileg, Landesmeisterschaften ausrichten zu können. Ein guter 6. Platz der A Mannschaft bei den letzten Landesmeisterschaften, der erfolgreiche Schütze und Hessenmeister Benjamin Plappert, als auch die Qualifikation von 3 Schützen an der Deutschen Meisterschaft, zeige das hohe Niveau des Schießsports im Verein. Richter dankte im Anschluss Manfred Weinmeister, Ulrich Niebergall und Marcus Neuland für die Betreuung des Schießstandes, die sehr viel Zeit und Engagement erfordert.

H.-J. Stangier berichtete stellvertretend für Georg Laibach zur Bläsergruppe. Im Jahr 2016 konnte die Gruppe 37 Proben und 9 Auftritte verzeichnen. Ein Highlight war u.a. die musikalische Umrahmung der Hubertusmesse in Leimbach. 3 Nachwuchsbläser unterstützen die Gruppe mittlerweile. Im Abschluss dankte Stangier dem Verein und Vorstand für die gute Unterstützung. Als Vorsitzender der Prüfungskommission gab Stangier noch einen kurzen Abriss über die Herausforderungen der Prüfungsdurchführung. In 2016 galt es, die Schießprüfung mit 60 Prüflingen, Nach- und Wiederholungsschießen zu organisieren. Dieser Umstand brachte die Kapazität des Schießstands an seine Grenzen.

Stefan Hohmann - verantwortlich für das Hundewesen - kritisierte die schlechte Vorbereitung einiger Prüfungsteilnehmer der letzten Brauchbarkeitsprüfung. 11 Hunde haben an der letzten Brauchbarkeitsprüfung teilgenommen, 8 davon bestanden, 3 sind durchgefallen. Die Durchgefallenen hatten laut Hohmann allesamt Schwächen im Fach Gehorsam. “Wer sich einen Hund zulegt, muss wissen, dass dieser sehr viel Zeit in Anspruch nimmt“, so Hohmann. Ein neuer Hundeführerlehrgang wird auch in diesem Jahr stattfinden. Los geht’s am ersten Maiwochenende. Hohmann appelliert an die Versammlung, nur wer einen brauchbaren Jagdhund haben möchte, sollte an diesem Lehrgang teilnehmen.

Kreisjagdberater Jürgen Manns beschäftigte die Wald-Wild Problematik das ganze letzte Jahr. Insbesondere bei den Rehwild Abschuss Planungen gab es zwischen den Hegegemeinschaften und Hessenforst erhebliche Differenzen. Da die Jagd in der Öffentlichkeit vermehrt kritisiert wird, fordert Manns mehr proaktive Imagepflege durch die Dachverbände. Im Abschluss seiner Ausführungen wünschte Manns dem Jungjägerkurs viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen, der Versammlung viel Sitzfleisch, verständnisvolle Partner, viel Freude an der Jagd und Waidmannsheil.

Die Kasse wurde von den Kassenprüfern Jan Reinhard und Patrick Felix ohne Beanstandungen geprüft. Im Anschluss wurde der Vorstand entlastet.

Ein weiteres Thema waren die geplanten Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge. „Das Präsidium des Landesjagdverbandes möchte sich von der Jagdabgabe des Landes Hessen unabhängig machen und ersucht daher um eine Beitragserhöhung von 8,50 € pro Mitglied bei seinen Jagdvereinen. Hinzu kommt noch eine Erhöhung von 3 € für allgemeine Kostensteigerung / Inflation und eine bereits beschlossene Erhöhung des Beitrages an den DJV ab dem 01.01.2019 von 5 € pro Mitglied. Diese Erhöhungen müssen vom Jagdverein aufgrund ihrer Höhe direkt an die Mitglieder in Form einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge weitergegeben werden. Viele Mitglieder sehen in der Abkehr von der Förderung durch die Jagdabgabe die Gefahr, dass die weiterhin von den Jägern entrichteten Gelder dann an sogenannte Naturschutzorganisationen fallen,

die damit pseudowissenschaftliche Projekte unter dem Deckmantel jagdlicher Forschung betreiben, deren Ziel aber die Abschaffung der Jagd ist. Die Mitglieder fordern daher eindeutige Konzepte zur Verwendung der Jagdabgabe durch Jäger oder deren Abschaffung, deutliche Anstrengungen zur Einsparung und vor allem eine Offenlegung der LJV Ausgaben in allen Bereichen. Die Mitglieder des Jagdvereins stimmten daher fast einstimmig einer Erhöhung des Beitrages von 60 € auf 80 € zu. Fast genauso einstimmig stimmten sie aber auch gegen eine Abkehr von der Jagdabgabe unter den derzeit unklaren Voraussetzungen.“

Ehrungen:

Für 60 Jahre Mitgliedschaft:
Hans Orzechowsky

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Josef Bös, Ludwig Glotzbach, Erwin Kraus, Adolf Krause, Manfred Maus

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Matthias Janka, Christian Janka, Gerhard Beck, Lothar Bosold, Matthias Kircher, Michael Kircher, Reiner Neuhann, Klaus Dänner, Thomas Eckart, Martin Klamt, Norbert Och, Andreas Baumgart, Gebhard Krimmel, Karl Christian Kirchner

DJV Ehrennadel Bronze
Marcus Neuland

LJV Ehrennadel Bronze
Manuela Schneider, Karl Christian Kirchner, Jochen Wolff

Seite 1 von 33